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Manche Assistenten erzeugen mehrere Antworten auf einmal — etwa eine je Frage eines eingereichten Dokuments. Enthält der Ablauf einen Prüfschritt, hält er an und legt Ihnen alle erzeugten Antworten zur Durchsicht vor.
Das ist kein Formalismus: Die menschliche Aufsicht über KI-Ergebnisse ist eine Anforderung der europäischen KI-Verordnung — hier als eigener Arbeitsschritt.
Bearbeiten — Sie ändern die Antwort direkt in einem formatierten Editor. Der Text sieht dabei so aus, wie er später erscheint: Überschriften, Listen und vor allem Tabellen sind echte Tabellen. Sie klicken in eine Zelle und tippen. Eine kleine Werkzeugleiste bietet Fett und Kursiv, Listen sowie Tabellenaktionen (Zeile oder Spalte hinzufügen und löschen). Übernehmen speichert, Verwerfen verwirft.
Ob das Bearbeiten möglich ist, entscheidet die Person, die den Assistenten erstellt hat.
Überarbeiten lassen — Ein Klick auf die Schaltfläche öffnet ein Eingabefeld. Dort geben Sie eine Anweisung ein, etwa „kürzer fassen" oder „formeller formulieren". Genau diese eine Antwort wird daraufhin überarbeitet, beliebig oft. Hat sich der Text geändert, schließt sich das Feld wieder.
Die Überarbeitung kennt nur diese Antwort — nicht die Aufnahme, nicht die hochgeladenen Unterlagen. Anweisungen wie „ergänze die Termine aus der Besprechung" kann sie deshalb nicht umsetzen. Bleibt der Text unverändert, steht das direkt an der Antwort; das Feld bleibt mit Ihrer Anweisung offen, damit Sie sie umformulieren können. Fehlende Inhalte tragen Sie am besten über Bearbeiten selbst ein.
Nennen Sie in der Anweisung die Stelle, auf die sie sich bezieht — etwa „den ersten Absatz kürzen" statt nur „kürzen". Der Rest der Antwort soll dabei unverändert bleiben. Werfen Sie nach einer Überarbeitung trotzdem einen Blick in den Verlauf: Dort sehen Sie sofort, ob außer der gewünschten Stelle etwas weggefallen ist.
Während Sie eine Antwort bearbeiten, steht Überarbeiten lassen nicht zur Verfügung. Übernehmen oder verwerfen Sie erst Ihre Änderung — sonst würde die Überarbeitung auf dem gespeicherten Text arbeiten und Ihren Entwurf ersetzen.
Verlauf — Unter jeder Antwort lässt sich der Verlauf aufklappen. Jede Fassung zeigt, was sich gegenüber der vorigen geändert hat: eingefügte Stellen sind unterstrichen, entfernte durchgestrichen. Die älteste Fassung erscheint vollständig. Bei sehr umfangreichen Änderungen wird die Fassung ebenfalls vollständig gezeigt.
Als geprüft markieren — hält fest, dass Sie eine Antwort durchgesehen haben; die Karte zeigt dann Geprüft. Ein weiterer Klick nimmt die Markierung zurück. Die Markierung wird am Lauf gespeichert: Sie bleibt erhalten, wenn Sie die Seite neu laden oder den Lauf später fortsetzen. Markieren und Zurücknehmen werden protokolliert, denn sie sind der Nachweis Ihrer Prüfung.
Nicht übernehmen — nimmt eine Antwort aus dem Ergebnis heraus, etwa einen Protokollabschnitt, der nicht ins fertige Dokument gehört. Die Karte klappt zu und zeigt nur noch den Titel und „Wird nicht ins Ergebnis übernommen." Mit Wieder aufnehmen holen Sie die Antwort zurück; der Text geht dabei nicht verloren. Unter der Liste steht, wie viele Antworten übernommen werden. Mindestens eine muss übrig bleiben, sonst lässt sich die Prüfung nicht abschließen.
Ob Antworten ausgeschlossen werden können, entscheidet die Person, die den Assistenten erstellt hat.
Der Editor tritt beim Bearbeiten an die Stelle der Antwort, er erscheint nicht zusätzlich darunter. So bleibt auch bei langen Tabellen sichtbar, woran Sie gerade arbeiten, und die Schaltflächen stehen dort, wo Sie hinsehen.
Manche Assistenten erzeugen kein Frage-und-Antwort-Paar je Element, sondern ein Dokument in Abschnitten — etwa ein Besprechungsprotokoll. Dann zeigt der Prüfschritt jeden Abschnitt unter seiner Überschrift, ohne die Etiketten „Frage" und „Antwort". Bearbeiten, Überarbeiten lassen und Als geprüft markieren funktionieren genauso.
Hat die Person, die den Assistenten gebaut hat, den Prüfschritt als optional gekennzeichnet, steht unter der Liste Schritt überspringen. Das Dokument wird dann sofort mit allen Abschnitten erzeugt — Änderungen, die Sie vor dem Überspringen bereits vorgenommen haben, bleiben erhalten. So kommen Sie ohne Umweg zum Herunterladen, etwa um in einer Textverarbeitung weiterzuarbeiten.
Es wird immer nur eine Änderung auf einmal gespeichert. Klicken Sie auf Übernehmen, während eine andere Antwort noch gespeichert wird, erscheint ein Hinweis über der Liste. Ihr Text bleibt dabei im Editor stehen — ein zweiter Klick auf Übernehmen genügt.
Weist der Assistent eine Änderung oder eine Überarbeitung zurück — etwa weil sie leer ist oder den zulässigen Umfang übersteigt — steht der Grund an der betroffenen Antwort. Der Ablauf bleibt in jedem Fall stehen, und bereits korrigierte Antworten bleiben erhalten. Eine zurückgewiesene Änderung kostet Sie nie Ihre bisherige Arbeit.
Kommt eine Überarbeitung leer oder abgeschnitten zurück, ersetzt sie die Antwort nicht: Der bisherige Text bleibt stehen, und an der Antwort steht, warum.
Die Meldungen sagen in Klartext, was passiert ist und was Sie tun können — etwa „Die Anweisung muss zwischen 1 und 4000 Zeichen lang sein." oder „Deine Sitzung ist abgelaufen. Bitte lade die Seite neu und versuche es erneut." Technische Details stehen für den Habicht-Support im Protokoll, nicht auf der Karte.
Der Prüfschritt ist vollständig mit der Tastatur bedienbar. Weil eine lange Liste viele Stationen hat, steht am Listenanfang eine Sprungmarke Zu den Aktionen springen: Sie wird sichtbar, sobald sie den Fokus erhält, und führt direkt zur Schaltfläche zum Abschließen.
Beim Öffnen des Editors wandert der Fokus in die Schreibfläche, beim Verwerfen zurück auf die Schaltfläche, mit der Sie ihn geöffnet haben. Nach jedem Schrittwechsel setzt der Fokus auf der Überschrift des neuen Schritts auf — Sie müssen sich also nicht erneut durch die Seite bewegen.
Ist eine Tabelle breiter als der Platz auf dem Bildschirm, lässt sie sich innerhalb ihres Kastens seitlich verschieben, ohne dass die ganze Seite verrutscht. Der Kasten ist dafür auch mit der Tabulatortaste erreichbar: mit den Pfeiltasten scrollen Sie ihn.
Bestätigen und weiter schließt die Prüfung ab. Erst danach laufen die Folgeschritte — etwa das Zusammenführen zu einem Enddokument.
Sind noch Antworten offen, die Sie weder bearbeitet noch als geprüft markiert haben, wird einmal nachgefragt.
Beim Abschluss wird festgehalten, wie viele Antworten Sie als geprüft markiert, bearbeitet, überarbeiten lassen oder nicht übernommen haben und wie viele ungeprüft blieben. Die Texte der Antworten stehen nicht im Protokoll.
Läuft die Erzeugung noch, sehen Sie eine Übersicht mit einer Zeile je Element: Status, aktuelle Tätigkeit („durchsucht das Wissen …") und die fertigen Antworten zum Aufklappen.
Schlägt ein einzelnes Element fehl, laufen die übrigen weiter. Der Schritt gilt nur dann als gescheitert, wenn alle Elemente fehlschlagen.