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Zwei Bausteine, mit denen ein Assistent viele gleichartige Teilaufgaben abarbeitet und die Ergebnisse anschließend einem Menschen zur Prüfung vorlegt.
Typisches Beispiel: Fragen aus einem eingereichten Dokument herauslösen, zu jeder Frage recherchieren, alle Antworten prüfen lassen, daraus ein Enddokument erzeugen.
Die Schleife führt eine kleine innere Schrittfolge für jedes Element aus. Woher die Elemente kommen, legen Sie als Erstes fest:
Die Schleife läuft nur über Ordner, die die ausführende Person lesen darf. Ein Ordner, dessen übergeordneter Ordner für sie gesperrt ist, bleibt samt Unterordnern außen vor. Die Ordner werden zu Beginn des Laufs bestimmt; was währenddessen angelegt oder gelöscht wird, wirkt erst beim nächsten Lauf.
Ein Beispiel: Unter „Verpflegung" liegt je Kantine ein Ordner mit ihrem Wochenspeiseplan. Die Schleife sucht in jedem Kantinen-Ordner nach dem gefragten Tag und lässt einen KI-Schritt daraus antworten; ein Schritt danach führt die Antworten unter je einer Überschrift zusammen. Eine neue Kantine ist ein neuer Ordner — am Assistenten ändert sich nichts.
Innere Schritte (höchstens fünf) — erlaubt sind KI-Schritt, Wissens-Suche und Web-Suche. Sie können auf das aktuelle Element zugreifen, auf frühere innere Schritte und auf alles vor der Schleife.
Parallelität — wie viele Elemente gleichzeitig bearbeitet werden. Mehr ist schneller, belastet aber die Plattform stärker.
Höchstzahl Elemente — mehr Elemente als diese Zahl brechen den Schritt bewusst mit einer klaren Meldung ab, statt still zu kürzen; sonst verschwinden Elemente unbemerkt aus dem Ergebnis.
Ergebnis je Element — welche inneren Schritte den Text bilden, den ein späterer Bericht je Element weitergibt, und in welcher Reihenfolge.
Solange Sie hier nichts auswählen, zählt nur der zuletzt ausgeführte innere Schritt. Die Ergebnisse der übrigen bleiben zwar erhalten, erscheinen aber nicht im Bericht.
Das ist selten das, was gemeint ist, sobald eine Schleife mehr als eine Sache tut. Wer eine Berechnung und eine KI-Einschätzung in einer Schleife kombiniert, verliert mit dem Standard genau eine von beiden — und zwar unbemerkt, denn der Bericht sieht vollständig aus und sagt an keiner Stelle, dass eine Prüfung fehlt.
Wählen Sie deshalb aus, was zusammengesetzt werden soll:
Die Auswahl oben bestimmt, was in den Bericht wandert. Manchmal braucht ein späterer Schritt aber etwas anderes: nicht die fertige Antwort je Element, sondern das Material, aus dem sie entstanden ist — die gefundenen Textstellen, die berechnete Tabelle.
Dafür gibt es beim Verknüpfen von Kontext eine zweite Auswahl. Wählen Sie bei Kontext aus vorherigen Schritten die Schleife als Quelle, erscheint daneben das Feld Innerer Schritt (optional). Steht es auf „Ganze Schleifen-Ausgabe", bekommen Sie das, was der Bericht auch bekommt. Wählen Sie stattdessen einen inneren Schritt aus, bekommt der spätere Schritt einen Abschnitt je Element mit genau dessen Ergebnis, überschrieben mit dem Namen des Elements.
Ein Element, das fehlgeschlagen ist, bekommt seinen Abschnitt trotzdem — mit dem Grund darin. Das ist Absicht: Ein Element, das stillschweigend fehlt, lässt jede spätere Antwort vollständig aussehen, obwohl sie es nicht ist.
Das Feld erscheint nur, wenn die gewählte Quelle wirklich eine Schleife ist. Ziehen Sie die Verknüpfung auf einen anderen Schritt um, fällt die Auswahl wieder weg.
Die Obergrenzen für Parallelität und Höchstzahl legt der Habicht-Support fest; das Panel zeigt sie neben den Feldern. Ein Wert darüber lässt sich nicht speichern — die Meldung nennt die Grenze.
Ein KI-Schritt innerhalb der Schleife kann auf Gründlich stehen. Das brauchen Assistenten, bei denen das Modell zu jedem einzelnen Element sorgfältig überlegen muss — etwa wenn je Element recherchiert, verglichen oder abgewogen wird.
Beachten Sie die Laufzeit: Der Modus gilt je Element, nicht einmal für den ganzen Schritt. Bei 30 Elementen und Parallelität 3 laufen zehn Durchgänge nacheinander, und der Schritt dauert entsprechend länger. Das Panel nennt Ihnen die zu erwartende Gesamtdauer direkt unter der Auswahl.
Tiefenanalyse steht in der Schleife nicht zur Verfügung. Dieser Modus ist für einzelne, sehr lange Aufgaben gedacht und überschreitet die Zeit, die ein Schleifen-Schritt am Stück offen gehalten werden kann. Wählen Sie dafür einen KI-Schritt außerhalb der Schleife.
Steht Gründlich nicht zur Auswahl, hat Ihre Organisation für das gewählte Modell keinen solchen Modus hinterlegt. Der Schritt läuft dann schnell.
Die Schleife läuft im Hintergrund. Die Ausführungsansicht zeigt eine Zeile je Element mit Status, aktueller Tätigkeit und den fertigen Antworten zum Aufklappen.
Schlägt ein einzelnes Element fehl, laufen die übrigen weiter. Der Schritt gilt nur als gescheitert, wenn alle Elemente fehlschlagen.
Hinweis für die Administration: Die Hintergrundausführung setzt voraus, dass der Identitätsdienst den Token-Austausch unterstützt und dieser aktiviert ist. Andernfalls schlagen die Elemente mit einem entsprechenden Fehler fehl.
Der Prüfschritt Antworten-Review legt alle erzeugten Antworten als Liste vor und hält den Ablauf an, bis sie geprüft sind. Das ist die menschliche Aufsicht nach der europäischen KI-Verordnung als eigener Arbeitsschritt.
Beim Einrichten legen Sie fest, ob die prüfende Person die Antworten bearbeiten darf oder nur bestätigen kann, und ob sie eine Antwort per KI-Anweisung überarbeiten lassen darf.
Für das Überarbeiten stellen Sie dieselben zwei Dinge ein wie an einem KI-Schritt:
Was die prüfende Person dann tun kann, steht in Antworten prüfen.
Erst nach Bestätigen und weiter laufen die Folgeschritte — etwa das Zusammenführen zum Enddokument.