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Der LLM-Agent ist der Schritt, in dem tatsächlich gedacht und geschrieben wird. Diese Seite beschreibt seine wichtigsten Einstellungen.
Im Bereich Wissensbasis des Schritts binden Sie die Ordner, in denen gesucht werden darf. Das ist die Grenze für alles, was folgt: Der Schritt sucht nie breiter, als Sie ihn hier berechtigen — und zusätzlich nur in dem, worauf die ausführende Person ohnehin Zugriff hat.
Hat ein Schritt die Wissens-Suche als Werkzeug, durchsucht er die gebundenen Ordner automatisch, bevor er zu schreiben beginnt — er wartet nicht darauf, dass das Modell von sich aus auf die Idee kommt.
Der Ablauf:
Damit gelten dieselben Regeln wie im Chat: Quellen werden mit [1], [2] belegt, und konkrete Angaben — Pfade, Fristen, Beträge, Paragraphen, zuständige Stellen — werden exakt so wiedergegeben, wie sie in der Quelle stehen, statt zu „der zuständigen Stelle" verallgemeinert zu werden.
Wo der Schalter steht. Direkt unter der Auswahl der Wissensordner, als Wissensquellen vor der Antwort durchsuchen. Er ist eingeschaltet, solange niemand ihn anfasst. Ihn auszuschalten löst die gebundenen Ordner nicht — der Schritt durchsucht sie dann nur nicht mehr von sich aus.
Wann Sie das abschalten sollten. Wenn der Schritt gar nichts nachschlagen soll, sondern nur umformt, was er ohnehin bekommt:
Dort bringt die Suche keine passenden Treffer und kostet nur Zeit.
Hat ein Schritt keine Wissens-Suche als Werkzeug, ist die Einstellung wirkungslos.
Legt fest, in welcher Sprache dieser Schritt antwortet. Drei Möglichkeiten:
Wann die Voreinstellung nicht genügt: Verarbeitet der Schritt fremdes Material — ein Transkript, ein hochgeladenes Dokument —, dann antwortet er mit der Voreinstellung trotzdem in der Sprache der lesenden Person. Eine englische Besprechung ergibt für ein deutsches Profil eine deutsche Zusammenfassung. Ist das nicht gewollt, stellen Sie hier Sprache des verarbeiteten Inhalts ein.
Schreiben Sie die Sprache nicht in die Anweisung. Ein Satz wie „Antworte auf Englisch, wenn die Aufnahme englisch ist" konkurriert mit dieser Einstellung, statt sie zu ersetzen — das Ergebnis wird dann unzuverlässig, mal so und mal so. Diese Auswahl ist die Stelle, an der die Sprache entschieden wird.
Ein KI-Schritt weiß von sich aus nicht, welcher Tag heute ist. Soll ein erzeugtes Dokument ein Datum tragen — eine Kopfzeile „Datum:", ein Gültigkeitsvermerk, ein Aktenzeichen —, dann setzen Sie an diese Stelle einen Platzhalter. Der Schritt ersetzt ihn beim Ausführen durch den echten Wert, bevor die KI überhaupt liest.
Diese Platzhalter stehen zur Verfügung:
| Platzhalter | Ergebnis, Beispiel |
|---|---|
| 26.08.2026 |
| 26. August 2026 |
| 2026-08-26 |
| 2026-08-26T09:11:24+02:00 |
| 09:11 |
| 2026 |
| Mittwoch |
| Europe/Vienna |
Schreiben Sie in der Anweisung also:
**Datum:** {{CURRENT_DATE_DE}}Achten Sie auf die genaue Schreibweise. Die Namen müssen exakt so geschrieben sein, in Großbuchstaben und in doppelten geschweiften Klammern. Ein Platzhalter, den es nicht gibt — etwa —, bleibt unverändert stehen: er landet mit den Klammern im fertigen Dokument, oder die KI setzt an seiner Stelle ein erfundenes Datum ein. Beides fällt erst auf, wenn das Dokument schon jemandem vorliegt.
Rechnen Sie nicht mit dem Platzhalter. „Drei Monate nach " ist eine Rechnung, die die KI ausführt, keine Ersetzung — das Ergebnis kann falsch sein. Der Platzhalter ist dafür da, einen Wert an eine Stelle zu setzen, nicht dafür, ihn weiterzuverarbeiten.
Nur in Ihrer Anweisung. Platzhalter in hochgeladenen Dokumenten oder in Formulareingaben bleiben unangetastet. Ein Vertragstext, in dem zufällig steht, erreicht den Schritt unverändert — Ihre Anweisung ist eine Vorlage, fremdes Material ist es nicht.
Im Bereich Werkzeuge finden Sie drei Gruppen:
Nur ausgewählte Werkzeuge sind dem Modell bekannt. Alles andere bleibt unsichtbar.
Wird kein Fremdsystem angeboten, ist für Ihre Organisation noch keines verbunden oder Sie haben keinen Zugriff darauf. Die Verbindung richtet Ihre Administration ein.
Funktionen, die etwas anlegen, ändern, löschen, senden oder veröffentlichen, sind standardmäßig gesperrt. Der Grund: Ein KI-Schritt läuft automatisch, ohne Zwischenfreigabe.
Der bessere Weg für Schreibaktionen: ein eigener Werkzeug-Schritt hinter einem Genehmigungs-Schritt. Dann entscheidet ein Mensch, bevor etwas verändert wird.
Im Bereich Erweiterte Einstellungen aktivieren Sie den Denkmodus (erweitertes Reasoning). Das Modell überlegt dann intern, bevor es schreibt.
Der Denkprozess selbst erscheint nicht in der Ausgabe; angezeigt wird nur das Ergebnis. Standardmäßig ist der Modus aus, und er ist mit allen anderen Einstellungen kombinierbar.
Der Haken entscheidet in beide Richtungen. Ist er nicht gesetzt, wird das Nachdenken beim Sprachmodell ausdrücklich abgeschaltet — auch bei Modellen, die von sich aus nachdenken würden. Ihre Einstellung gilt also unabhängig davon, welches Modell der Schritt gerade verwendet.
Denkmodus und Antwortlänge teilen sich ein Budget. Das Nachdenken zählt auf dieselbe Obergrenze wie die Antwort, die Sie unter Max. Tokens festlegen. Ist diese Zahl klein und der Denkmodus an, kann sie vollständig fürs Nachdenken aufgebraucht sein — der Schritt liefert dann keinen Text. Der Ablauf hält an dieser Stelle an und nennt den Grund samt der eingestellten Zahl. Brauchen Sie beides, erhöhen Sie Max. Tokens.
Hat Ihre Organisation den Denkmodus für den gesamten Arbeitsbereich deaktiviert, bleibt der Schritt auch bei gesetztem Haken ohne ihn — die Ausgabe ist dann die direkte Antwort.
Falls Ihre Organisation diese Funktion freigeschaltet hat, sehen Sie in den Einstellungen des Assistenten und an den KI-Schritten eine Auswahl Harness — den Ablaufsteuerer, der den Schritt ausführt: Er nimmt die Aufgabe entgegen, spricht mit dem Sprachmodell, ruft die Werkzeuge auf und liefert das Ergebnis zurück. Ohne Auswahl gilt der Standard der Plattform; eine Auswahl am Assistenten gilt für alle seine KI-Schritte, eine Auswahl direkt am Schritt geht vor.
Zwei Dinge sind dabei zu wissen:
Ist ein gewählter Ablaufsteuerer später nicht mehr verfügbar, zeigt die Auswahl das deutlich an — wählen Sie dann neu, sonst schlägt die Ausführung fehl.
Ein Assistent kann Wissensordner oder Fremdsysteme nutzen, auf die Sie persönlich keinen Zugriff haben — etwa ein geteilter Assistent aus anderer Hand. Dann gilt:
Es gibt keine automatische Rechteerweiterung. Ein Assistent verschafft niemandem Zugriff auf Daten, die er sonst nicht sehen dürfte.