Darstellung
Dokumentation für Version
1.1aktuellStand 1.1.1 · 25.09.2026Beim Wechsel bleiben Sie auf derselben Seite, sofern es sie in der anderen Version gibt.
Darstellung
Ohne Schlüssel antwortet ein Endpunkt niemandem. Verwaltet werden sie an zwei Stellen des Editors: die Serverschlüssel im Reiter OpenAI-API, die öffentlichen Schlüssel im Reiter Widget, direkt beim Einbettungs-Schnipsel.
| Art | Wofür |
|---|---|
| Serverschlüssel | Aufrufe aus Ihrem eigenen Backend. Volle Rechte des Endpunkts. |
| Öffentlicher Schlüssel | Einbettung im Browser. Nur zusammen mit einer Herkunftsfreigabe nutzbar. |
Ein Serverschlüssel gehört niemals in Browser-Code. Er ist im Quelltext jeder Seite sichtbar, auf der er steht. Für alles, was im Browser läuft, gibt es den öffentlichen Schlüssel — und der funktioniert nur von den Herkünften, die Sie freigegeben haben.
Über die entsprechende Schaltfläche, getrennt nach Art. Der Schlüssel erscheint genau einmal in einem Fenster mit Kopierfunktion.
Danach ist er nicht mehr abrufbar. Gespeichert wird nur eine Prüfsumme. Legen Sie ihn sofort in Ihrem Passwortspeicher ab. Ist er verloren, hilft nur ein neuer Schlüssel.
Rotieren erzeugt einen neuen Schlüssel derselben Art. Dabei wählen Sie eine Karenzzeit: 5 Minuten (für den Notfall), 30 Minuten, 1 Stunde oder 24 Stunden (für den geplanten Wechsel). Der neue Schlüssel gilt sofort, der alte bleibt für die gewählte Dauer zusätzlich gültig und wird danach automatisch gesperrt.
Nach dem Rotieren erscheint der neue Schlüssel einmal in einem Fenster, zusammen mit dem Zeitpunkt, bis zu dem der alte noch funktioniert. In der Schlüsseltabelle trägt der alte Schlüssel ab dann Läuft ab mit diesem Zeitpunkt, danach Abgelaufen.
Ein Schlüssel lässt sich nur einmal rotieren. Für einen Schlüssel, der schon in seiner Karenzzeit steht oder gesperrt ist, gibt es kein zweites Rotieren — die Plattform weist es ab. Brauchen Sie erneut einen Wechsel, rotieren Sie den neuen Schlüssel.
Der saubere Ablauf:
Wählen Sie die Karenzzeit großzügig, wenn mehrere Systeme betroffen sind. Ein zu kurzes Fenster erzeugt genau den Ausfall, den der Wechsel vermeiden soll.
Meldet das Fenster nach dem Rotieren, dass der neue Schlüssel nicht angekommen ist, ist ein zweites Rotieren nicht möglich — der alte Schlüssel steht bereits in seiner Karenzzeit. Gehen Sie dann so vor, wie es das Fenster empfiehlt:
Sperren wirkt unmittelbar, ohne Karenzzeit (Schaltfläche Revoken). Das ist der richtige Weg bei Verdacht auf Offenlegung.
Ein gesperrter Schlüssel führt sofort zu abgewiesenen Aufrufen. Rechnen Sie mit Rückmeldungen aus den betroffenen Systemen.
Es ist sinnvoll, je aufrufendem System einen eigenen Schlüssel zu vergeben:
Anlegen, Rotieren und Sperren werden festgehalten — jeweils mit handelnder Person und Zeitpunkt. Der Schlüssel selbst erscheint nirgends im Protokoll.
Die Schlüsseltabelle führt zusätzlich die Spalte Zuletzt verwendet. Sie beantwortet die Frage, die vor jedem Sperren steht: Ist dieser Schlüssel überhaupt noch im Einsatz? Der Wert kann bis zu einer Minute hinterherhinken — für die Beurteilung, ob ein Schlüssel seit Wochen still ist, genügt das.
| Symptom | Wahrscheinliche Ursache |
|---|---|
| Abweisung ohne erkennbaren Grund | Karenzzeit abgelaufen, Schlüssel gesperrt, oder der Schlüssel gehört zu einem anderen Endpunkt |
| Hinweis auf nicht aktiven Endpunkt | Der Endpunkt ist noch im Entwurf oder bereits stillgelegt |
| Hinweis auf unerlaubte Herkunft | Öffentlicher Schlüssel ohne passende Herkunftsfreigabe |
| Hinweis auf nicht zugelassenen Zugang | Der Schalter Serverschlüssel zulassen im Reiter OpenAI-API steht aus |
Ein Schlüssel gilt immer nur für seinen eigenen Endpunkt. Ihn bei einem anderen zu verwenden schlägt fehl, auch wenn beide zu Ihnen gehören.